Altona 93 – VfB Lübeck

Sonntag, 09.11.2008, 14 Uhr, Stadion „Hoheluft“ (8.000 Plätze)

Der BVB zu Gast in Hamburg, nach Jahren der Siege gab es auch dieses Jahr leider nichts zu holen, abends ein paar Biere und stellenweise sehr, sehr peinliche Dortmunder auf der Reeperbahn (auch das ist nichts neues).

Alte Holztribüne im Stadion Hoheluft

Alte Holztribüne im Stadion Hoheluft

Am nächsten Tag zog es uns dann zu einem Spiel der Regionalliga Nord: Altona 93 gegen den VfB Lübeck. Die Lübecker waren vor einigen Jahren noch Zweitligist, inzwischen finanziell am Arsch und irgendwo im Abstiegssumpf der tristen Regionalliga. Altona darf leider – aus diesen nicht zu diskutierenden[tm] Sicherheitsgründen – nicht in der heimischen Adolf-Jäger-Kampfbahn spielen und muss daher auf die Anlage von Viktoria Hamburg ausweichen. Die ist aber auch nicht schlecht, bzw. war sie vor den Umbauten (eben auch aus Sicherheitgründen, ihr wißt schon….). Einziges Highlight ist daher die alte Haupttribüne aus Holz. Ein Wunder, dass dieses leicht brennbare Teil in Zeiten wie diesen (hatten wir jemals so gefährliche wie heute?) stehen bleiben darf. Das Teil ist auf jeden Fall einen Besuch wert und richtig fein:

Im Stadion traf ich dann noch Herrn Mongo, der mit Geschichten vom Bahnhof Stellingen aufzuwarten wußte. So ein Pech, dass ich dort nicht zugegen sein durfte, es wurden Pfandflaschen gereicht und Gummiknüppel zum Besten gegeben. Ein Fest, wie man sich denken kann.

Das Spiel war übrigens so wie erwartet, es war richtig, richtig schlecht. Gespräche mit der anwesenden Münster-Crew heiterten den trüben Nachmittag auf. Eine nicht näher genannte Person (nennen wir ihn einfach Coesfeld, was sowieso eine tolle Zustandsbeschreibung ist) hatte im Hotelzimmer bemerkt, dass der Autoschlüssel weg ist. Da weder ADAC noch örtliche Kriminelle helfen konnten oder wollten, musste der Papa angerufen werden, der zum Glück einen Ersatzschlüssel hatte und sich sofort von COE aus in Bewegung setzte. Kaum war Papa losgefahren, fand „Coesfeld“ seinen Autoschlüssel im Zimmer wieder. Ha, kein Problem, Papa hat ja Handy. Dummerweise ausgeschaltet…Muddi hatte ihm geraten, das lieber auszulassen, um den Akku zu schonen. Wie jeder weiß, sind diese Akkus heutzutage ja schneller alle, als man Muddi sagen kann. Der Ratschlag wurde befolgt und Vaddi wollte das Handy erst in Hamburg wieder anmachen. Leider konnten wir bei der Begrüßung nicht mehr anwesend sein, wird aber sicher ein Fest gewesen sein. Achja, das Spiel, was soll ich sagen? 0:0, komisches Heimpublikum mit Mischung aus HSV und St. Pauli Anhang. Der Gegner aus Lübeck gewohnt albern und nicht weiter erwähnenswert. Also mit dem Spielschluß raus, leider das großartige Angebot des Herrn M. zum Biergenuß ausgeschlagen und ab auf die Bahn nach Hause.

Spannend, ne?

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